Caro Online wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, die Kommunikation in virtuellen Teams und virtuellen Seminaren zu verbessern. Dr. Caroline Cornelius moderierte Online-Fokusgruppen in den Markt- und Medienforschung, Netzwerke in der Wissenschaft und entwickelte Trainings und Seminare zur Online-Kommunikation und Online-Moderation von Mailinglisten, Diskussionsforen, Chats und Webmeetings (z.B. in Interwise und Adobe Acrobat Connect).

Mit dem Durchbruch von Web 2.0 Technologien und dem Einsatz von Blended Learning in allen großen Organisationen nahm die Kommunikations- und Medienkompetenz, vor allem an den Hochschulen, zu. Die Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation werden nun auch für e-Learning, Online-Coaching, und Online-Beratung eingesetzt. Die Ziele von Caro Online veränderten sich mit dem Web 2.0: Dr. Caroline Cornelius bietet nun in erster Linie Weiterbildungen zur Online-Moderation an, welche Teams, Netzwerke und Lehrende befähigen, selbst die Moderation in die Hand zu nehmen.

Aktuell moderiert Caroline Cornelius Diskussionsforen, Webmeetings und Chats in virtuellen Seminaren und unterstützt die Vernetzung ihrer Coaching-Teilnehmenden und die Nachhaltigkeit des Trainingserfolgs des Online-Coaching Zeit und Ziele durch moderierte Diskussionsforen.

An der Universität Basel moderiert sie ein Diskussionsforum für Studierende mit Handicaps und ihre Kommilitonen

Seit Februar 2007 bietet die Sozialberatung der Universität Basel in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Portal Uniability und gefördert durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, dem Kranken- und Unfallfond der Universität Basel und der studentischen Körperschaft der Universität Basel dieses moderierte und passwortgeschützte, barrierefreie Internetforum mit begleitender Mailing-Liste für Studierende der Universität Basel mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen und ihren KommilitonInnen an. Zentrales Ziel des Forums und der Moderation ist es, eine gegenseitige Beratung im Sinne eines Peer-Mentoring zu ermöglichen: Erfahrene Studierende sollen jüngere Studierende in einem Erfahrungsaustausch unterstützen und fördern.

Literatur

Cornelius, C. & Henzi, G. (2009). Entwicklung und Evaluation eines Diskussionsforums für Studierende mit Handicaps der Sozialberatung der Universität Basel. e-beratungsjournal 5 (1), Available URL: http://www.e-beratungsjournal.net/akt.htm

Boos, M., Müller, A., & Cornelius, C. (2009). Online-Moderation und Tele-Tutoring. Medienkompetenz für Lehrende. In Reihe Medienpsychologie. Konzepte -Methoden - Praxis, herausgegeben von D.Unz, N. C. Krämer, M. Suchfüll & S. Schwan. Stuttgart: Kohlhammer.


Wenn sich Konferenzteilnehmende über misslungene Kommunikation beklagen, nennen sie an erster Stelle, dass man sich gegenseitig nicht verstanden habe, dass der rote Faden im Gespräch fehlte, und dass das Gegenüber zwar endlos geredet habe, aber dabei auf keine Frage eingegangen sei. Fällt es vielen bereits schwer, sich von Angesicht zu Angesicht verständlich zu machen, erscheint es den meisten als unmöglich in dem relativ neuen Medium "Computerkonferenzen":

  • Die Kommunikation in textbasierten Chats erfolgt ausschließlich durch getippte Nachrichten, welche erst in einem kleinen Fenster auf dem Bildschirm editiert und dann abgeschickt werden, so dass zeitliche Verzögerungen in der Beantwortung auftreten.
  • Alle Teilnehmenden können simultan Nachrichten abschicken, so dass die Nachrichten nicht in der intendierten Reihenfolge in einem großen Fenster erscheinen, sondern im linearen Verarbeitungsmodus des Programms.
  • Die Teilnehmenden können sich nicht sehen und hören, so dass zur Kommunikation ausschließlich der verbale Kanal zur Verfügung steht.
  • Bei Audio- und Videokonferenzen stehen zwar mehr Kommunikationskanäle zur Verfügung, aber es wird sehr viel Zeit für die Einführung in die Technik und die Lösung technischer Probleme verwendet.

Die Folgen sind konversationales Chaos, Missverständnisse, geringe Aufgabenorientierung und ad-hoc-Entscheidungen, die schon kurz nach der Konferenz wieder aufgehoben oder nicht umgesetzt werden. Aber sollte man deshalb auf dieses zentrale Instrument zur virtuellen Teamarbeit verzichten? Kann man überhaupt darauf verzichten, wenn Teammitglieder über ganz Deutschland, Europa oder verschiedene Kontinente verstreut sind?

Studien zeigen, dass eine Anpassung an das Medium durch ein entsprechendes Training möglich ist, so dass Computerkonferenzen ebenso effektiv stattfinden können wie von Angesicht zu Angesicht. Eine weitere effiziente Möglichkeit besteht darin, Computerkonferenzen durch eine medienangepasste Moderation durchführen zu lassen. Zentrale Aufgabe der Moderation ist es, die Online-Kommunikation so zu koordinieren, dass Themen aufrechterhalten und weiterentwickelt werden bis gut integrierte und tragfähige Entscheidungen resultieren. Darüber hinaus finden die von uns angebotenen Computerkonferenzen in einer internet-basierten vertraulichen Kommunikationsumgebung statt, welche maximale Sicherheit bei der Datenübertragung und bequemen Zugang von jedem Rechner aus garantieren.
Angebote für Moderation, Training und Weiterbildung auf Anfrage

Literatur

Cornelius, C. (2001). Gegenseitiges Verständnis in Computerkonferenzen. Voraussetzungen und Folgen konversationaler Kohärenz in Entscheidungsfindungsgruppen im Medienvergleich. Münster: Waxmann. Weitere Informationen unter http://www.waxmann.com/index2.html?kat/1060.html


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